Neuigkeiten
Landesbeauftragter besucht Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen
Wiesbaden/Gießen. Der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler (LBHS), Andreas Hofmeister MdL, hat zusammen mit Innenstaatssekretär Martin Rößler den Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen des Landes Hessen besucht. Dr. Florian Greiner, Geschäftsführer der am 17. Juni 2025 eröffneten Gedenkstätte im Meisenbornweg in Gießen, führte die Besucher durch die Ausstellung. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die herausragende historische Bedeutung des ehemaligen Notaufnahmelagers und das pädagogische Konzept der Gedenkstätte.
Innenminister Roman Poseck besuchte heute den Bund der Vertriebenen – Landesverband Hessen e.V. (BdV Hessen) in Wiesbaden und übergab in der Geschäftsstelle im Haus der Heimat einen Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro. Mit den Mitteln wird zum einen die Arbeit der einzelnen Landsmannschaften und Verbände gesichert: Der Landesverband Hessen leitet die Gelder nach einem festen Schlüssel direkt weiter, sodass diese ihre wichtige Arbeit fortsetzen können. Zum anderen unterstützen die Fördermittel die gemeinsame Geschäftsstelle, die seit Januar 2024 beim Landesverband angesiedelt ist. An dem Termin nahmen neben der stellvertretenden Landesvorsitzenden Rose-Lore Scholz auch weitere Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter teil.
Andreas Hofmeister betont beim Märzgedenken Stärke des Rechts
„Erinnerung ist Verantwortung für unsere Zukunft“
Der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, hat beim traditionellen Märzgedenken der Kreisgruppe Fulda der Sudetendeutschen Landsmannschaft am Gedenkstein der Heimatvertriebenen in den Frauenberganlagen am vergangenen Sonntag in Fulda an die Opfer der Ereignisse vom 4. März 1919 erinnert. Damals wurden friedliche Demonstrationen von Sudetendeutschen, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung eintraten, gewaltsam beendet.
Andreas Hofmeister betonte in seiner Rede die Bedeutung der historischen Erinnerung für Gegenwart und Zukunft und führte aus: „Geschichte ohne Vorgeschichte gibt es nicht. Erinnerung ist Verantwortung für unsere Zukunft.“ Das Gedenken mache deutlich, wie kostbar Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung seien.
Gerade in einer Zeit, in der das Verhalten zwischen Staaten vielerorts wieder stärker von Machtfragen geprägt sei und das Prinzip des „Rechts des Stärkeren“ an Gewicht zu gewinnen scheine, bleibe es eine gemeinsame Aufgabe, für eine internationale Ordnung einzustehen, „in der die Stärke des Rechts gilt“.
Hofmeister erinnerte zugleich an die besondere Bedeutung Fuldas für viele Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Sudetendeutsche hätten hier eine neue Heimat gefunden und die Region nachhaltig geprägt.
Der Blick in die Geschichte zeige zudem, dass das Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen über Jahrhunderte nicht nur von Konflikten, sondern auch von einem fruchtbaren und einvernehmlichen Miteinander geprägt gewesen sei. An diese Tradition der Völkerverständigung gelte es heute anzuknüpfen – als Grundlage für eine gemeinsame Zukunft in Europa.
Abschließend dankte Hofmeister Rudolf Bauer, dem Kreisvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, sowie allen Engagierten, die das Märzgedenken in Fulda Jahr für Jahr organisieren und damit ein wichtiges Zeichen der Erinnerung setzen.
UdVA beim 38. CDU-Bundesparteitag in Stuttgart
Der 38. Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Stuttgart war für die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) ein voller Erfolg. Der Infostand des Bundesverbands, an dem sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus dem Vorstand des UdVA-Landesverbands Baden-Württemberg engagiert beteiligten, entwickelte sich an beiden Tagen zu einem stark frequentierten Treffpunkt für Delegierte, Mandatsträger und politische Wegbegleiter der gemeinsamen Anliegen. In zahlreichen Gesprächen wurden sowohl zentrale UdVA-Themen als auch die konkreten Inhalte des Parteitages konstruktiv diskutiert. Der UdVA- Mitgliederbeauftragte Nikolaus Poppitz aus Rheinland-Pfalz, der ebenfalls vor Ort war, konnte sich über viele neue Mitglieder freuen, die für die Mitarbeit in der Vereinigung gewonnen wurden. Dabei wurde deutlich: Die Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler, Spätaussiedler und deutschen Minderheiten sind und bleiben fester Bestandteil von Programmatik und Politik der Union.
Mitgliederversammlung der UdVA Frankfurt
Am 7. Februar 2026 fand im Römer die Mitgliederversammlung der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten (UdVA) Hessen Kreisgruppe Frankfurt am Main statt, verbunden mit der Wahl eines neuen Vorstands.
Erinnerungskultur über Heimatvertriebene und Spätaussiedler wachhalten
Die Biografien und kulturellen Traditionen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sind mit dem Land Hessen eng verbunden. Ihre Leistungen für Hessen müssen sichtbar bleiben. Deshalb übernimmt der Beauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler eine integrierende Rolle für verschiedenen Personengruppen mit unterschiedlichen individuellen historischen Wurzeln. Das ist gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung für den Zusammenhalt in unserem Land.
Vertrauen stärken, Zukunft gestalten: Russlanddeutsche in der politischen Mitte
Erfolgreiche Veranstaltung des „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“ in Berlin
Für den 6. Dezember 2025 hatte das „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“ in der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) unter dem Motto „Vertrauen stärken, Zukunft gestalten: Russlanddeutsche in der politischen Mitte“ nach Berlin zu einer spannenden Veranstaltung eingeladen. Viele interessierte Teilnehmer fanden den Weg ins Konrad-Adenauer-Haus, die Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands, bzw. loggten sich mit ihren digitalen Endgeräten in die hybride Sitzung ein.
Nach der Eröffnung durch die Netzwerkvorsitzende, Albina Nazarenus-Vetter, richteten der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Carsten Linnemann MdB, (digital) und der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister MdL, ermutigende Grußworte an die Anwesenden, darunter vor allem Vertreter aus der Kultur- und Integrationsarbeit sowie CDU-Aussiedlerbeauftragte auf kommunaler und Landesebene.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie die politische Teilhabe der Deutschen aus Russland verbessert werden kann, die zwar als Deutsche nach Deutschland kommen, aber dennoch in ihrem Beheimatungsprozess zu den zahlenmäßig bedeutendsten Zuwanderungsgruppen des Landes zählen.
Dominik Hirndorf, Referent für Wahl und Sozialforschung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), stellte zentrale Ergebnisse der KAS-Studie „Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund“ vor und war anschließend gemeinsam mit der Autorin Ira Peter Gast des Talks „Russlanddeutsche im politischen Diskurs: Wahlverhalten, Identität und Perspektiven“. Die Moderation übernahm Dietmar Schulmeister. Im Anschluss nutzten die Teilnehmer intensiv die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Perspektiven einzubringen. Unter "Mehr zum Thema" finden Sie die Präsentation der Studienvorstellung von Dominik Hirndorf (KAS).
Am Nachmittag folgte ein Workshop unter dem Titel „Aussiedlerpolitik mitgestalten – Perspektiven für 2026“. In Kleingruppen wurde unter Anleitung von Medina Schaubert und Katharina Haupt mit Blick auf die kommenden Kommunal- und Landtagswahlen an konkreten Fragen zu Erwartungen, relevanten Themen und Strukturen in der Politik sowie zu passenden Formaten gearbeitet.
Die Ergebnisse sollen zu Jahresbeginn 2026 in einer Videokonferenz nochmals evaluiert und dann in die anstehenden Wahlkämpfe eingebracht werden.
Primas: Positives Signal für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten
BKGE wieder „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“
Zum Beschluss der Rückbenennung des BKGE in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ durch das Bundesinnenministerium erklärt der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas:
Mit der Rückbenennung des Oldenburger BKGE in „Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den deutschen Heimatvertriebenen, den Aussiedlern und Spätaussiedlern, aber auch den deutschen Minderheiten in den Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas ein positives Signal gesendet. Dieser Schritt zeigt, dass die Geschichte, Kultur und Identität dieser Gruppen weiterhin einen festen Platz in unserer gemeinsamen Erinnerungskultur einnehmen.
Die jetzt wiederhergestellte Namensgebung des Instituts – Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa – ist historisch wie rechtlich begründet und entspricht dem bundesgesetzlichen Auftrag nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes, das die Pflege des Kulturgutes der Vertriebenen, die Förderung wissenschaftlicher Forschung in diesem Bereich sowie die Weiterentwicklung der Kulturleistungen fordert und fördert.
Die Rückbenennung setzt zudem konsequent das um, was CDU und CSU bereits im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2025 gefordert haben. Darüber hinaus entspricht sie dem im Koalitionsvertrag der Bundesregierung enthaltenen Bekenntnis, dass das kulturelle und geschichtliche Erbe der Heimatvertriebenen, Aussiedler sowie der deutschen Minderheiten Teil der gesamtdeutschen Geschichte ist.
Die UdVA wird sich dafür einsetzen, dass diese richtungsweisende Entscheidung in der praktischen Arbeit des Instituts und seiner Kooperation mit Verbänden, Forschungseinrichtungen und Kulturschaffenden in Deutschland und ganz Europa nachhaltig Wirkung zeigt.
40 Jahre Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen
Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, MdL, nahm an der feierlichen Jubiläumsveranstaltung der Landsmannschaft der Wolgadeutschen e.V. teil und hielt die Festrede zum 40-jährigen Bestehen der Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen (ehemals Arbeitskreis der Wolgadeutschen).
Egon Primas bleibt UdVA-Bundesvorsitzender
Merz: Arbeit der UdVA ist Teil der gemeinsamen Partei-DNA
Auf ihrer Bundesdelegiertentagung im Konrad-Adenauer-Haus hat die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) ihren Bundesvorstand neu gewählt. Die Veranstaltung, die vom 5. auf den 6. Dezember 2025 dauert, steht unter dem Leitwort „75 Jahre – Für Vertriebene, Aussiedler und die Heimat“.