Union der Vertriebenen - Landesverband Hessen

Neuigkeiten

 

HESSEN STÄRKT AUFNAHME UND EINGLIEDERUNG VON SPÄTAUSSIEDLERN

Roman Poseck: „Wer als Spätaussiedler nach Hessen kommt, soll nicht nur ein Dach über dem Kopf finden, sondern von Beginn an gute Chancen haben, hier anzukommen und Teil unserer Gesellschaft zu werden.“

Wiesbaden. Der Hessische Landtag hat heute das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Aufnahme und Unterbringung von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern beschlossen. Damit schafft Hessen langfristig verlässliche Rahmenbedingungen für die Aufnahme, Unterbringung und Eingliederung von Spätaussiedlern. Zugleich werden die Handlungsmöglichkeiten der hessischen Landkreise, Städte und Gemeinden gestärkt. Das Gesetz wird bis zum 31. Dezember 2033 verlängert.

INTERNATIONALE FACHTAGUNG BRINGT HEIMATVERTRIEBENE UND DEUTSCHE MINDERHEITEN IN FRANKFURT ZUSAMMEN

Innenminister Roman Poseck: „Heimatvertriebene, Heimatverbliebene und deutsche Minderheiten bewahren ein wertvolles kulturelles Erbe und bauen zugleich Brücken für ein gemeinsames Europa.“

Wiesbaden/Frankfurt. Innenminister Roman Poseck hat anlässlich der 6. Internationalen Fachtagung „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene – Zwei Seiten der gleichen Medaille“ in Frankfurt die Bedeutung des grenzüberschreitenden Austauschs und der Bewahrung des kulturellen Erbes der Deutschen im östlichen Europa hervorgehoben. Die Fachtagung wird von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) ausgerichtet. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein und wird vom Land Hessen finanziell unterstützt.

ERKLÄRUNG DES LANDESBEAUFTRAGTEN ANDREAS HOFMEISTER: 85. JAHRESTAG DES „STALIN-ERLASSES“ IST AUFTRAG FÜR GEGENWART UND ZUKUNFT

Landesbeauftragter Andreas Hofmeister MdL: „Der Jahrestag ist nicht nur ein Moment des Gedenkens, sondern auch ein Auftrag für Gegenwart und Zukunft: für Respekt gegenüber der Geschichte, für die Anerkennung der Lebensleistung der Betroffenen und für das

Wiesbaden. Am 28. August jährt sich der sogenannte „Stalin-Erlass“ zum 85. Mal. Mit diesem Erlass ordnete die sowjetische Führung u. a. die Auflösung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen sowie die Deportation der dort lebenden deutschen Bevölkerung nach Sibirien und nach Zentralasien an. Hunderttausende Menschen verloren innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat. Familien wurden auseinandergerissen, Eigentum ging verloren, und viele Männer, Frauen und Kinder wurden unter schwierigsten Bedingungen in entlegene Regionen der Sowjetunion verschleppt.

 

PREISVERLEIHUNG ERSTER HESSISCHER MALWETTBEWERB „HEIMAT AUS JUNGER PERSPEKTIVE: ERINNERN. ERZÄHLEN.MALEN.“

Roman Poseck: „Die Bilder der Kinder und Jugendlichen tragen dazu bei, die Erinnerung an die Geschichte der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler lebendig zu halten.“

Wiesbaden. Innenminister Roman Poseck hat gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler (LBHS), Andreas Hofmeister MdL, die Preisträgerinnen und Preisträger des ersten hessischen Malwettbewerbs „Heimat aus junger Perspektive: Erinnern. Erzählen. Malen.“ ausgezeichnet.

Im voll besetzten Konferenzsaal des Hessischen Innenministeriums würdigten sie die von der Jury ausgewählten Gewinnerinnen und Gewinner in den Altersgruppen sechs bis neun Jahre sowie zehn bis 18 Jahre. Die jungen Künstlerinnen und Künstler erhielten hochwertige Gutscheine für Künstlerbedarf. Darüber hinaus bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Familienkarten für einen Besuch im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach. Zur Preisverleihung waren neben den Kindern und Jugendlichen und ihren Familien auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Verbände der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sowie Abgeordnete des Hessischen Landtags gekommen.

 

UdVA: Erinnerung an das Kriegsfolgenschicksal der Russlanddeutschen bleibt politischer Auftrag

85 Jahre nach dem Stalin-Erlass: Gedenken heißt Verantwortung übernehmen

Zum 85. Jahrestag des Stalin-Erlasses zur Deportation der Wolgadeutschen erklären der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas, und die Vorsitzende des UdVA-Arbeitskreises „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“, Albina Nazarenus-Vetter:

LANDESBEAUFTRAGTER BEI 36. LANDESTREFFEN DER EGERLÄNDER Gmoin

Andreas Hofmeister: „Beim Landestreffen zeigt sich, wie lebendig die Egerländer Gmoin sind.“

Wiesbaden/Herborn. Der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler (LBHS), Andreas Hofmeister MdL, nahm am 16. August 2026 auf Einladung der Vorsitzenden Gerlinde Kegel am 36. Landestreffen der Egerländer Gmoin im mittelhessischen Herborn teil. Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen ist die zentrale Veranstaltung im Vereinsleben der Egerländer Gmoin. Der Landesverband Hessen der Bund der Egerländer Gmoin hatte sich 1953 gegründet, nachdem infolge der Vertreibung mit den rund 400.000 Sudetendeutschen auch zahlreiche Egerländer ins Land gekommen waren.

HESSEN STÄRKT ERINNERUNGSARBEIT DAUERHAFT: 100.000 EURO INSTITUTIONELLE FÖRDERUNG FÜR DAS ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN 

Roman Poseck: „Hessen steht fest an der Seite der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler und übernimmt Verantwortung dafür, dass ihre Geschichte auch für kommende Generationen sichtbar und verständlich bleibt.“

Wiesbaden/Königswinter. Das Land Hessen stärkt die Erinnerungs- und Verständigungsarbeit der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ auf einer neuen Grundlage: Innenminister Roman Poseck hat der Stiftung einen Zuwendungsbescheid über 100.000 Euro für das Jahr 2026 übergeben. Erstmals erhält die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Wiesbaden damit eine institutionelle Förderung durch das Land Hessen. Die Förderung ist nicht an ein einzelnes Projekt gebunden, sondern unterstützt die Arbeit und Strukturen der Stiftung als Institution.

Die Übergabe fand im „Haus Schlesien“ in Königswinter statt, das als Erinnerungs-, Bildungs- und Lernort die Geschichte und Kultur Schlesiens dokumentiert und vermittelt. Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, MdL, tauschte sich der Minister mit dem Vorsitzenden der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“, Staatsminister a. D. Peter Beuth und dessen Team über die Arbeit der Stiftung und die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur aus.

Primas: „Geschichte zeigt immer wieder: Freiheit und Demokratie lassen sich nicht einmauern“

UdVA erinnert zum 65. Jahrestag an den Bau der Berliner Mauer

Zum 65. Jahrestag des Beginns des Mauerbaus in Berlin erklärt der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas:

Spätestens mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 offenbarte das SED-Regime den fundamentalen Widerspruch zwischen seinem eigenen Anspruch und der Wirklichkeit: Ein Staat, der sich demokratisch nannte, seine Bürger aber nur mit Stacheldraht, Beton, Todesstreifen und Schießbefehl im Land halten konnte, hatte jeden Anspruch auf diese Bezeichnung verwirkt.

Landesbeauftragter besucht Einschulung des neuen jahrgangs des sonderlehrgangs in hasselroth

Andreas Hofmeister: „Der Hessischen Landesregierung liegt sehr viel an dem bundesweit letzten Sonderlehrgang dieser Art.“

Wiesbaden/Hasselroth. Der Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler (LBHS), Andreas Hofmeister MdL, besuchte am 10. August 2026 die Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth, um der Einschulung des neuen Jahrgangs des Sonderlehrgangs zur Erlangung der Hochschulreife beizuwohnen.

Russlanddeutsche Selbstorganisationen in Hessen nehmen Abschied von Rudolf Friedrich

 Am 9. Juli 2026 ist Rudolf „Rudi“ Friedrich im Alter von 90 Jahren verstorben. Wir als russlanddeutsche Selbstorganisationen in Hessen nehmen Abschied von einem langjährigen Fürsprecher, der sich unermüdlich für die Belange von Heimatvertriebenen und (Spät-)Aussiedlern eingesetzt hat.