Union der Vertriebenen - Landesverband Hessen

Liebe Besucher,

herzlich Willkommen auf der neuen Internetseite der UdV Hessen. Der UdV Landesverband Hessen ist jetzt im World Wide Web mit der Homepage und auf Twitter.com/udvhessen präsent.

Auf unserer Homepage bieten wir Ihnen Informationen über die Arbeit der Union der Vertriebenen - Landesverband Hessen. So können Sie durch das Lesen unserer Seite feststellen, wer wir sind, und wie Sie mit uns in Kontakt treten können.

Nochmals: Herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse!

Neuigkeiten

40 Jahre Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen

Landesbeauftragter Hofmeister: „Vier Jahrzehnte lebendiger Verbundenheit, verlässlicher Verantwortung und gemeinsamer Geschichte.“

Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, MdL, nahm an der feierlichen Jubiläumsveranstaltung der Landsmannschaft der Wolgadeutschen e.V. teil und hielt die Festrede zum 40-jährigen Bestehen der Patenschaft des Landes Hessen über die Wolgadeutschen (ehemals Arbeitskreis der Wolgadeutschen).

Egon Primas bleibt UdVA-Bundesvorsitzender

Merz: Arbeit der UdVA ist Teil der gemeinsamen Partei-DNA

Auf ihrer Bundesdelegiertentagung im Konrad-Adenauer-Haus hat die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) ihren Bundesvorstand neu gewählt. Die Veranstaltung, die vom 5. auf den 6. Dezember 2025 dauert, steht unter dem Leitwort „75 Jahre – Für Vertriebene, Aussiedler und die Heimat“.

Primas: „Minderheitenpolitik bleibt Kern europäischer Verantwortung“

Im Austausch mit Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier

Als Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas, gemeinsam mit dem BdV-Präsidium am 17. November 2025 zu einem Austausch mit Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue zusammengetroffen. Der Bundespräsident stellte eine familiäre Verbundenheit zum Thema Flucht und Vertreibung her und zeigte sich interessiert an der Lage der deutschen Minderheiten, der Bildungsarbeit des BdV und den Entwicklungen in den Herkunftsregionen.

Egon Primas: Minderheitenpolitik ist Europapolitik

Egon Primas unterstrich im Gespräch die besondere Verantwortung Deutschlands für die deutschen Minderheiten in Europa. Er verwies auf die „Schlüsselrolle der Bildungs- und Sprachpolitik für Identität und kulturelle Kontinuität“ – Bereiche, die auch im Koalitionsvertrag der unionsgeführten Bundesregierung klar verankert sind. Der regelmäßige Austausch mit den Minderheiten und die dortige Bildungsarbeit seien Voraussetzungen sowohl für den Fortbestand der Minderheiten als auch für erfolgreiche europäische Partnerschaften.

Zugleich erinnerte Primas an das Schicksal der Vertriebenen in der DDR, deren Geschichte stärker im gesamtdeutschen Gedächtnis verankert werden müsse: „Gerade für die Union bleibt die historische Wahrheit über die doppelte Diktaturerfahrung ein zentraler Auftrag – und eine Grundlage unserer freiheitlichen, wertebasierten Politik.“

Wertschätzung und offener Dialog

Der Bundespräsident zeigte sich in dem Gespräch als zugewandter und wissbegieriger Gesprächspartner. Die Themen reichten von Kultur- und Jugendarbeit über Heraus-forderungen in einzelnen Herkunftsregionen bis hin zu aktuellen politischen Rahmenbedingungen.

Das Gespräch machte deutlich, dass die Politik für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten fester Bestandteil deutscher und europäischer Politik bleibt. Primas unterstrich im Nachgang: „Die UdVA – und mit ihr die Unionsparteien – wird ihre Verantwortung für die Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten weiter konsequent wahrnehmen.“