herzlich Willkommen auf der neuen Internetseite der UdV Hessen. Der UdV Landesverband Hessen ist jetzt im World Wide Web mit der Homepage und auf Twitter.com/udvhessen präsent.
Auf unserer Homepage bieten wir Ihnen Informationen über die Arbeit der Union der Vertriebenen - Landesverband Hessen. So können Sie durch das Lesen unserer Seite feststellen, wer wir sind, und wie Sie mit uns in Kontakt treten können.
Nochmals: Herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse!
Innenminister Roman Poseck besuchte heute den Bund der Vertriebenen – Landesverband Hessen e.V. (BdV Hessen) in Wiesbaden und übergab in der Geschäftsstelle im Haus der Heimat einen Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro. Mit den Mitteln wird zum einen die Arbeit der einzelnen Landsmannschaften und Verbände gesichert: Der Landesverband Hessen leitet die Gelder nach einem festen Schlüssel direkt weiter, sodass diese ihre wichtige Arbeit fortsetzen können. Zum anderen unterstützen die Fördermittel die gemeinsame Geschäftsstelle, die seit Januar 2024 beim Landesverband angesiedelt ist. An dem Termin nahmen neben der stellvertretenden Landesvorsitzenden Rose-Lore Scholz auch weitere Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter teil.
Andreas Hofmeister betont beim Märzgedenken Stärke des Rechts
„Erinnerung ist Verantwortung für unsere Zukunft“
Der Hessische Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Andreas Hofmeister, hat beim traditionellen Märzgedenken der Kreisgruppe Fulda der Sudetendeutschen Landsmannschaft am Gedenkstein der Heimatvertriebenen in den Frauenberganlagen am vergangenen Sonntag in Fulda an die Opfer der Ereignisse vom 4. März 1919 erinnert. Damals wurden friedliche Demonstrationen von Sudetendeutschen, die für ihr Recht auf Selbstbestimmung eintraten, gewaltsam beendet.
Andreas Hofmeister betonte in seiner Rede die Bedeutung der historischen Erinnerung für Gegenwart und Zukunft und führte aus: „Geschichte ohne Vorgeschichte gibt es nicht. Erinnerung ist Verantwortung für unsere Zukunft.“ Das Gedenken mache deutlich, wie kostbar Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung seien.
Gerade in einer Zeit, in der das Verhalten zwischen Staaten vielerorts wieder stärker von Machtfragen geprägt sei und das Prinzip des „Rechts des Stärkeren“ an Gewicht zu gewinnen scheine, bleibe es eine gemeinsame Aufgabe, für eine internationale Ordnung einzustehen, „in der die Stärke des Rechts gilt“.
Hofmeister erinnerte zugleich an die besondere Bedeutung Fuldas für viele Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche Sudetendeutsche hätten hier eine neue Heimat gefunden und die Region nachhaltig geprägt.
Der Blick in die Geschichte zeige zudem, dass das Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen über Jahrhunderte nicht nur von Konflikten, sondern auch von einem fruchtbaren und einvernehmlichen Miteinander geprägt gewesen sei. An diese Tradition der Völkerverständigung gelte es heute anzuknüpfen – als Grundlage für eine gemeinsame Zukunft in Europa.
Abschließend dankte Hofmeister Rudolf Bauer, dem Kreisvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, sowie allen Engagierten, die das Märzgedenken in Fulda Jahr für Jahr organisieren und damit ein wichtiges Zeichen der Erinnerung setzen.
UdVA beim 38. CDU-Bundesparteitag in Stuttgart
Der 38. Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Stuttgart war für die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) ein voller Erfolg. Der Infostand des Bundesverbands, an dem sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus dem Vorstand des UdVA-Landesverbands Baden-Württemberg engagiert beteiligten, entwickelte sich an beiden Tagen zu einem stark frequentierten Treffpunkt für Delegierte, Mandatsträger und politische Wegbegleiter der gemeinsamen Anliegen. In zahlreichen Gesprächen wurden sowohl zentrale UdVA-Themen als auch die konkreten Inhalte des Parteitages konstruktiv diskutiert. Der UdVA- Mitgliederbeauftragte Nikolaus Poppitz aus Rheinland-Pfalz, der ebenfalls vor Ort war, konnte sich über viele neue Mitglieder freuen, die für die Mitarbeit in der Vereinigung gewonnen wurden. Dabei wurde deutlich: Die Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler, Spätaussiedler und deutschen Minderheiten sind und bleiben fester Bestandteil von Programmatik und Politik der Union.